Zwei Leben. Eine Freundschaft. Ein Jahrhundert.
Berlin, 1932. Friedchen und Paula tanzen durch die Nächte, schmieden Pläne und sind felsenfest überzeugt, dass ihre Freundschaft ein Leben lang halten wird. Doch dann bricht die NS-Diktatur über Deutschland herein. Paula ist Jüdin. Und von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr sicher.
In ihrem neuen Roman „Ozean“ erzählt Katharina Höftmann mitreißend von einer Freundschaft, die Grenzen, Ozeane und Generationen überdauert. Es ist eine Geschichte über Liebe und Verrat, über Flucht und Neuanfang und über die Erschütterungen der Geschichte, die leise bis in unsere Gegenwart nachwirken.
Am 7. November haben wir das große Glück, Katharina Höftmann bei uns in Merseburg begrüßen zu dürfen! Die deutsch-israelische Autorin und Journalistin aus Tel Aviv stellt ihren neuen Roman vor, welcher erst Ende Oktober dieses Jahres im Diogenes Verlag erschienen ist. Wir freuen uns sehr, dass sie auf ihrer Lesereise auch bei uns im Saalekreis Station macht.
Wer Katharina Höftmanns Romane „Alef“ und „Frei“ oder ihren Newsletter „Guten Morgen, Tel Aviv“ kennt, weiß um ihr besonderes Gespür für Menschen, historische Brüche und die leisen Zwischentöne der Zeitgeschichte. Sie versteht es meisterhaft, die großen Fragen unserer Zeit anhand ganz persönlicher Lebensgeschichten erfahrbar zu machen.
Der Eintritt ist frei.
Die Autorinnenlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie „Weltoffener Saalekreis“, des Jugendforums „Demo Crazy“ und des Kirchengemeindeverbands Merseburg. Die Lesung ist Teil der HIER-Kampagne des Evangelischen Kirchenkreises Saale-Unstrut und findet im Rahmen des WIR-Festivals statt.
An diesem Abend nimmt sie uns mit auf eine Reise durch ein ganzes Jahrhundert. Wir laden herzlich ein zum Zuhören, Mitfühlen und Nachdenken, denn die Fragen nach Menschlichkeit, Haltung und Zugehörigkeit haben nichts von ihrer Aktualität verloren.
Im Anschluss an die Lesung bleibt Zeit für Fragen und den gemeinsamen Austausch.
Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, queerfeindliche, nationalistische, antisemitische, antimuslimische, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

