Manche Gespräche sind spannend, andere anstrengend. Manchmal werden wir neugierig, manchmal ärgerlich, vorsichtig oder sprachlos. Und manchmal vermeiden wir politische Gespräche lieber ganz.
Bei „Sprechen und Zuhören“ geht es nicht darum, wer recht hat oder wer wen überzeugen kann. Im Mittelpunkt stehen deine persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle. In kleinen Gruppen bekommt jede Person einige Minuten Zeit, ungestört zu sprechen. Die anderen hören einfach zu. So entsteht Raum für unterschiedliche und auch gegensätzliche Sichtweisen.
Ausdrücklich eingeladen sind auch Menschen, die das Gefühl haben, mit ihrer Meinung nicht gehört zu werden oder bestimmte Dinge nicht offen sagen zu können. Niemand muss seine Haltung verteidigen. Wir wollen verstehen, wie es uns damit geht, wenn wir Menschen begegnen, die politisch anders denken als wir.
Zuhören. Verstehen. Im Gespräch bleiben.
Moderation: Ute John und Fabian Kursawe
In Kooperation mit der Michael-Otto-Stiftung und mehr Demokratie e.V.

