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 keit-und-tabuisierung/
SUMMARY:Antisemitismus im Film: Zwischen Unsichtbarkeit und Tabuisierung
DESCRIPTION:Antisemitismus im Film:\nZwischen Unsichtbarkeit und Tabuisieru
 ng\nVortrag mit Filmausschnitten. Viele denken bei diesem Thema vor allem 
 an nationalsozialistische Propagandafilme. Aber Antisemitismus spielt im f
 ilmischen Erzählen auch heute noch eine Rolle\, wenn auch vielfach impliz
 it\, subtil und mitunter widersprüchlich.\nDie Film- und Medienwissenscha
 ftlerin Lea Wohl von Haselberg schärft den Blick auf die filmische Reprod
 uktion antisemitischer Bilder.\nAls Teil der Reihe:\nTACHELES – Antisemi
 tismus im Blick\n\nFünf Abende über\njüdische Lebensrealitäten im Film
 \nFilme transportieren wie kaum ein anderes Medium Weltbilder in unsere Al
 ltagskultur. Sie haben das Potential\, uns über den Horizont schauen zu l
 assen und uns unbekannte Welten oder Denkweisen zu zeigen. Andererseits k
 önnen sie aber auch Vorurteile reproduzieren\, die wir eigentlich überwi
 nden wollen.\nEines der lebensbedrohlichsten Vorurteile und Welterklärung
 smodelle ist Anti­semitismus\, der Glaube an eine jüdische Weltverschwö
 rung. In Halle (Saale) hatte er zuletzt am 9. Oktober 2019 in einem rechte
 n Anschlag tödliche Konsequenzen.\nFilme haben über Jahrzehnte hinweg an
 tisemitische Vorstellungen mitgeprägt und tun es bis heute\, teils offen\
 , teils in Form scheinbar harmloser Stereotype – oder sie brechen bewuss
 t mit ihnen. Die Filmreihe „Tacheles – Antisemitismus im Blick“ nimm
 t genau diesen Zusammenhang in den Fokus. In einem niedrigschwelligen Form
 at bringt sie Lang- und Kurzfilme mit Vorträgen und moderierten Gespräch
 en zusammen. Thematisiert werden antisemitische Kontinuitäten in Gesellsc
 haft und Film vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sei es das Aufkeim
 en des Antisemitismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts\, das in der Vernicht
 ung des europäischen Judentums mündete\, die verschiedenen Wege der Aufa
 rbeitung danach oder das Leben der Überlebenden und Rückkehrer:innen\, d
 ie auch in den Nachkriegsgesellschaften erneut staatlichem und strukturell
 em Antisemitismus ausgesetzt waren\, bis hin zu aktuellen Formen\, mit den
 en heute nach Deutschland eingewanderte Jüdinnen und Juden konfrontiert s
 ind\, zuletzt verstärkt durch die islamistische Gewalt des 7. Oktober 202
 3.\nWir laden dazu ein\, Antisemitismus aus unterschiedlichen historischen
  und aktuellen Perspektiven kritisch zu betrachten\, genau hinzuschauen un
 d zu hinterfragen.\nFormat Filmkunst e.V. in Kooperation mit ECHO Halle.\n
 Die Reihe wurde gefördert durch HALLIANZ für Vielfalt\, durch das Bundes
 ministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend im Rahme
 n des Förderprogramms Demokratie Leben! sowie dem Land Sachsen Anhalt.
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