„Der Mann, ein Opfer? Nein – und ja. Noch immer sind es vor allem Männer, die regieren, besitzen, entscheiden, gewinnen. Doch hinter der Dominanz zeigt sich eine widersprüchliche Wirklichkeit: Männer blocken ab, setzen sich über andere hinweg, schweigen
und verschwinden. Sie fehlen, in Familien und Partnerschaften, einander und sich selbst. Ausgehend vom Verlust ihres Bruders erkundet Sophia Fritz das Mannwerden in der Gegenwart. Sie sucht nach den kulturellen und emotionalen Mechanismen, die erklären, warum Männlichkeit in ihrer heutigen Form so viel Schmerz erzeugt – für die, die sie verkörpern, und für jene, die unter ihr leiden.
Nach Toxische Weiblichkeit ist Der Mann, das Opfer eine dringend gebotene und empathische Kritik patriarchaler Männlichkeit, aber vor allem ist es eine Einladung, an dessen Stelle etwas Neues, Freieres und Verletzlicheres zu setzen.“
(Auszug aus dem Klappentext des Buches)
»Wenn ich nur ein einziges Buch über Männer lese, dann DIESES! Und falls du ein Mann bist, der dieses Buch in der Hand hält: Glückwunsch! Kauf es. Bitte.« SALWA HOUMSI
»Was wir meinen, wenn wir sagen, dass auch Männer Opfer des Patriarchats sind: Dieses Buch hilft uns, unsere Wut auf patriarchale Strukturen zu verstehen, die wir auch solidarisch für Männer empfinden können.« SHILA BEHJAT
Anmoderation: Sandra Mona Koch
Bild: Paula Winkler (Ausschnitt)


