Ganz gleich, in welchen politischen Zeiten wir uns bewegen: Widerspruch bleibt nötig. Widersprechen und kritisch bleiben – „trotz alledem“ – ist ein epochenübergreifendes Motto gerade derer, die mit dem geschriebenen oder gesprochenen Wort aufrütteln wollen.
Nicht alle politischen Regime halten eine solche Kritik aus. Im Anschluss an ein Konzert in Köln beschloss das Politbüro der SED am 16. November 1976, Wolf Biermann aus der DDR auszubürgern.
Aber Widerspruch ist nicht nur in Zeiten einer Diktatur nötig, sondern erst recht in einer Demokratie. Und gleichzeitig ist Widerspruch unbequem. Wer widerspricht, muss damit rechnen, dass ihm widersprochen wird.
Bei unserem Poetry Slam loten vier Poetry Slammer*innen aus Sachsen-Anhalt, ausgehend vom Protest Wolf Biermanns, aus, was Widersprechen heute für sie bedeutet.
veranstaltet von: Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Dikatatur
Moderation: Aron Boks
Einlass ab 17:30 Uhr, los geht’s um 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Für Erfrischungsgetränke aller Art ist gesorgt – wendet euch dafür einfach an die Bar.
Anmerkungen von den Veranstaltenden:
- Content Notes, d.h. Anmerkungen zu potentiell sensiblen Inhalten, liegen in der Verantwortung der Künstler*innen. Die Moderation behält sich vor, Poet*innen, die diskriminierende Aussagen jeglicher Art treffen, der Bühne zu verweisen.
- Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
- Die Location ist nicht barrierefrei. Bei Anfragen zu vorhandenen Barrieren bitte eine Mail an julia.skilandat@web.de.

