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SUMMARY:Professor Mamlock und Juden in der DDR:  Zwischen Antifaschismus un
 d Realität
DESCRIPTION:Professor Mamlock und Juden in der DDR:\nZwischen Antifaschismu
 s und Realität\n„Professor Mamlock“ von 1961 (Regie: Konrad Wolf) mit
  anschließendem Filmgespräch.\nDer Spielfilm „Professor Mamlock“ sch
 affte es zu einiger Bekanntheit\, als wichtiges DEFA-Filmerbe der 1960er J
 ahre mit vielen markanten Drehorten im Halleschen Stadtbild. Sein Regisseu
 r\, Konrad Wolf\, war der bedeutendste Filmemacher der DDR – Und es lohn
 t sich\, den Film auch als sprechendes Zeitzeugnis zu betrachten: denn er 
 erzählte einem DDR-Publikum von der Ausgrenzung und Verfolgung von Jüdin
 nen und Juden im Nationalsozialismus. Professor Mamlock ist die markante H
 auptfigur im Kampf gegen die alltägliche Stigmatisierung der Juden\, die 
 Gewalt auf den Straßen einer ungenannten Stadt und eine dazu schweigende 
 Gesellschaft. Dabei wurde die jüdische Identität der Opfer des Holocaust
  in der antifaschistischen Erinnerungskultur und staatlichen Gesellschafts
 politik der DDR nach 1949 marginalisiert. Überlebende des Holocaust und i
 hre Nachkommen führten ein prekäres Dasein zwischen ihrer jüdischen Ide
 ntität und dem Bekenntnis zur sozialistischen Staatsideologie. Doch welch
 e Wege der Selbstbehauptung zeigt der Film auf? Welche Wege schlugen Jüdi
 nnen und Juden im ostdeutschen Nachkriegsstaat ein? Wie sah das jüdische 
 Leben in der DDR in Halle aus? Im anschließenden Filmgespräch gehen wir 
 dem gemeinsam nach.\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Proje
 kt ECHO Halle statt.\nAls Teil von:\nTACHELES – Antisemitismus im Blick\
 nFünf Abende über\njüdische Lebensrealitäten im Film\nFilme transporti
 eren wie kaum ein anderes Medium Weltbilder in unsere Alltagskultur. Sie h
 aben das Potential\, uns über den Horizont schauen zu lassen und uns unbe
 kannte Welten oder Denkweisen zu zeigen. Andererseits können sie aber auc
 h Vorurteile reproduzieren\, die wir eigentlich überwinden wollen.\nEines
  der lebensbedrohlichsten Vorurteile und Welterklärungsmodelle ist Anti­
 semitismus\, der Glaube an eine jüdische Weltverschwörung. In Halle (Saa
 le) hatte er zuletzt am 9. Oktober 2019 in einem rechten Anschlag tödlich
 e Konsequenzen.\nFilme haben über Jahrzehnte hinweg antisemitische Vorste
 llungen mitgeprägt und tun es bis heute\, teils offen\, teils in Form sch
 einbar harmloser Stereotype – oder sie brechen bewusst mit ihnen. Die Fi
 lmreihe „Tacheles – Antisemitismus im Blick“ nimmt genau diesen Zusa
 mmenhang in den Fokus. In einem niedrigschwelligen Format bringt sie Lang-
  und Kurzfilme mit Vorträgen und moderierten Gesprächen zusammen. Themat
 isiert werden antisemitische Kontinuitäten in Gesellschaft und Film vom 2
 0. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sei es das Aufkeimen des Antisemitism
 us zu Beginn des 20. Jahrhunderts\, das in der Vernichtung des europäisch
 en Judentums mündete\, die verschiedenen Wege der Aufarbeitung danach ode
 r das Leben der Überlebenden und Rückkehrer:innen\, die auch in den Nach
 kriegsgesellschaften erneut staatlichem und strukturellem Antisemitismus a
 usgesetzt waren\, bis hin zu aktuellen Formen\, mit denen heute nach Deuts
 chland eingewanderte Jüdinnen und Juden konfrontiert sind\, zuletzt verst
 ärkt durch die islamistische Gewalt des 7. Oktober 2023.\nWir laden dazu 
 ein\, Antisemitismus aus unterschiedlichen historischen und aktuellen Pers
 pektiven kritisch zu betrachten\, genau hinzuschauen und zu hinterfragen.\
 nFormat Filmkunst e.V. in Kooperation mit ECHO Halle.\nDie Reihe wurde gef
 ördert durch HALLIANZ für Vielfalt\, durch das Bundesministerium für Bi
 ldung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend im Rahmen des Förderprogra
 mms Demokratie Leben! sowie dem Land Sachsen Anhalt.
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