Gesellschaftlicher Zusammenhalt gerät ins Wanken, wenn Menschen das Gefühl haben: Es geht nicht gerecht zu. Doch was ist eigentlich gerecht – und für wen?
In der dritten Unterhausdebatte in Halle Südstadt werden genau diese Fragen verhandelt: Bekommen Menschen für ihre Lebensleistung, was sie verdienen? Werden die Lebensleistungen von Menschen in Ostdeutschland gerecht anerkannt? Und warum streiten wir oft über Kultur statt über soziale Gerechtigkeit? Inspiriert vom britischen Unterhaus bringt das Format unterschiedliche Perspektiven in einem lebendigen Aushandlungsprozess zwischen Expert:innen und Publikum zusammen – offen, kontrovers und respektvoll.
Hier ist Ihre Meinung gefragt: Diskutieren Sie mit, warum das Gefühl von Ungerechtigkeit unsere Demokratie herausfordert und wie die gemeinsame Suche nach Gerechtigkeit aussehen kann.
Mit den Expert:innen:
- Prof. Dr. Winfried Kluth – Professor für Öffentliches Recht an der MLU und ehemaliger Richter am Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt; Vorstandsvorsitzender des Instituts für Kammerrecht e.V. und Vorsitzender des Sachverständigenrats für Integration und Migration
- Prof. Dr. Reinhold Sackmann – Soziologe an der MLU und Forschungsdirektor des Zentrums für Sozialforschung Halle e.V., Forschungen im Bereich der Bewältigung demografischen Wandels, lokalen gesellschaftlichen Zusammenhalts und kommunaler Bildungssysteme in peripheren Sozialräumen
Der Eintritt ist frei!
Die Unterhausdebatte ist eine Kooperationsveranstaltung der Franckeschen Stiftungen gemeinsam mit der Bürgerinitiative Halle-Rosengarten und dem Wir Festival.

