Wie entstehen in unserem Kopf die Bilder von „den Anderen“? Was lösen sie in uns aus?
Über Muslim*innen wird in Politik, Medien und Alltagsgesprächen oft – und meist negativ – gesprochen. Aber selten mit ihnen.
Genau hier setzt der Essayband „Die Erfindung des muslimischen Anderen“ an. Er sucht keine einfachen Antworten. Stattdessen richtet er den Blick auf diejenigen, die rassistische und antimuslimische Bilder, Vorstellungen und Denkweisen hervorbringen, verbreiten und immer wieder weitertragen. Er lädt dazu ein, genauer hinzusehen und zu fragen, wie solche Bilder entstehen und welche Folgen sie für unser Zusammenleben haben.
Autor Mehmet Arbag liest aus dem Essayband und lädt dazu ein, diesen Fragen gemeinsam nachzugehen. Als Projektleiter beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen antimuslimischer Rassismus, machtkritische und diversitätsbewusste Bildungsarbeit sowie Mediendiskurse und Storytelling. Im Anschluss an die Lesung ist Zeit für Fragen, Gedanken und ein offenes Gespräch.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – ganz gleich, ob Sie sich bereits mit dem Thema beschäftigen, neugierig sind oder eigene Erfahrungen mit Rassismus gemacht haben.
Hinweise:
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Die Räumlichkeiten sind leider nicht barrierefrei.
Der Essayband wurde vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften herausgegeben. Der bundesweit tätige Verband setzt sich seit vielen Jahren für eine vielfältige Einwanderungsgesellschaft, Antidiskriminierung und die Interessen binationaler, migrantischer und transnationaler Familien ein.
Veranstaltet wird der Abend von der Netzwerkstelle „Engagiert für Geflüchtete im Saalekreis“ des Evangelischen Kirchenkreises Saale-Unstrut im Rahmen der HIER-Kampagne, in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften sowie der Partnerschaft für Demokratie Weltoffener Saalekreis.
Die Lesung ist zugleich Teil der #WIR-Kampagne Halle.
Wir freuen uns auf einen Abend mit ehrlichen Fragen, unterschiedlichen Perspektiven und einem offenen Gespräch.
Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, queerfeindliche, nationalistische, antisemitische, antimuslimische, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch, wenn eine Teilnahmegebühr bereits gezahlt wurde.

