Gesellschaftlicher Zusammenhalt gerät ins Wanken, wenn Menschen das Gefühl haben: Es geht nicht gerecht zu. Doch was ist eigentlich gerecht – und für wen?
In der zweiten Unterhausdebatte in Halle-Neustadt werden genau diese Fragen verhandelt: Bekommen Menschen für ihre Lebensleistung, was sie verdienen? Werden die Lebensleistungen von Menschen in Ostdeutschland gerecht anerkannt? Und warum streiten wir oft über Kultur statt über soziale Gerechtigkeit? Inspiriert vom britischen Unterhaus bringt das Format unterschiedliche Perspektiven in einem lebendigen Aushandlungsprozess zwischen Expert:innen und Publikum zusammen – offen, kontrovers und respektvoll.
Hier ist Ihre Meinung gefragt: Diskutieren Sie mit, warum das Gefühl von Ungerechtigkeit unsere Demokratie herausfordert und wie die gemeinsame Suche nach Gerechtigkeit aussehen kann.
Mit den Expert:innen:
Prof. Dr. Reinhold Sackmann, Soziologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Winfried Kluth, Jurist, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Hans Goldenbaum, Sozial- und Islamwissenschaftler, Gewalt- und Radikalisierungsprävention: Bereichsleiter Hallesche Jugendwerkstatt sowie Coach der FH Polizei Sachsen-Anhalt
Der Eintritt ist frei!
Die Unterhausdebatte ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Bundeskulturstiftung im Rahmen des Wir Festivals.

