WIR-Festivaltag

Ein Kultur- und Literaturfestival für Begegnungen, Gemeinschaft und solidarisches Zusammenleben

Kultur findet nicht nur auf Bühnen oder zwischen Buchdeckeln statt. Sie entsteht auch dort, wo Menschen ihre Perspektiven teilen und neugierig aufeinander werden.

Deshalb geht das WIR-Festival in diesem Jahr in den öffentlichen Raum und bietet eine Vielzahl von Beteiligungsformaten an. Ein Lied, eine Geschichte oder eine Mahlzeit können dabei zu Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten werden. Demokratie benötigt den Zwischenraum.

Lageplan mit Programmübersicht

Tickets

Alle Programmpunkte auf dem Bebel-Platz sind kostenlos, kommt einfach vorbei!

Für das Programm im Puschkinhaus, in der Wohnunion und im Kunstraum braucht ihr ein Ticket. Nur der Vortrag von Fabian Ritter und die Figurentheater-Lesung von und mit Julia Raab im Puschkinhaus sind kostenfrei*. 

Jedes gekaufte Ticket hilft, das ganze Festival zu finanzieren. Ihr wollt noch mehr unterstützen? Dann sichert euch ein Gönner- oder Unternehmens-Ticket.

Analoge Tickets gibt es im heiter bis wolkig sowie in der Waisenhaus Buchhandlung. Für euer Ticket erhaltet ihr am 7.11. am Festivalinfostand im Café Bebel ein Festival-Bändchen.

WIR gestalten ein Buch

WIR gestalten ein Buch

Mobile Buchwerkstatt von Lara Thürnau
7. November 2026
11:00 – 18:00

WIR kochen – Mitmachaktion

Günstig und nachhaltig kochen – Mit Zero-Waste-Ideen für den kleinen Geldbeutel
7. November 2026
11:00 – 14:00

Bilderbuch-Vorleseecke

7. November 2026
11:00 – 12:00
Sport mit Culture Acadamy

Sport mit Culture Acadamy

Mitmachaktion
7. November 2026
11:00 – 11:45
Pianomusik im Brunnen: Lisa-Marie Schneider

Pianomusik im Brunnen: Lisa-Marie Schneider

Musik kennt keine Grenzen
7. November 2026
12:30 – 13:00

nt-Ensemble-Begegnungen

7. November 2026
13:00 – 21:00

Graffiti-Workshop

7. November 2026
14:00 – 17:00
Krimilesung von Martin Becker & Tabea Soergel: "Die Feuer von Prag"

Krimilesung von Martin Becker & Tabea Soergel: "Die Feuer von Prag"

Prag 1913. Kisch und der Weltenbrand
7. November 2026
14:00 – 15:00
Speedfriending

Speedfriending

7. November 2026
14:00 – 19:00
Figurentheater Julia Raab - "... im Frühling hat man keine Lust zu sterben"

Figurentheater Julia Raab – "… im Frühling hat man keine Lust zu sterben"

Abschiedsbriefe von Frauen aus der Todeszelle (1942-45)
7. November 2026
15:00 – 16:00
Balfolk-Tanz-Workshop mit CLARABAL

Balfolk-Tanz-Workshop mit CLARABAL

Mitmachaktion
7. November 2026
15:00 – 16:00

WIR kochen – Mitmachaktion

Vegan und CO₂-neutral backen – Leckere Kuchenrezepte ausprobieren
7. November 2026
15:00 – 17:00
Live-Podcast "fancy and street"

Live-Podcast "fancy and street"

7. November 2026
15:00 – 16:00

Rap-Workshop

7. November 2026
15:00 – 15:30
Sprechen und Zuhören

Sprechen und Zuhören

Wie geht es mir damit, mit Menschen zu sprechen, die politisch anders denken als ich?
7. November 2026
15:30 – 17:00
Kinderliederbande

Kinderliederbande

7. November 2026
16:00 – 17:00

Würfelwiesensingen

Mitmachaktion
7. November 2026
17:00 – 17:30
Musik-Formation "Ouze"

Musik-Formation "Ouze"

Psychedelische Rockmusik und Impro
7. November 2026
17:50 – 18:45

WIR kochen – Mitmachaktion

Kurdische Küche kennenlernen – Traditionelle Rezepte und neue Gerichte 
7. November 2026
18:00 – 21:00
Kaza Hadda Band

Kaza Hadda Band

7. November 2026
19:00 – 19:30

WIR feiern bis in den Morgen (Blendwerk)

Abschlussparty
7. November 2026 – 8. November 2026
20:00 – 06:00
WIR feiern bis in den Morgen (Hafenmeister)

WIR feiern bis in den Morgen (Hafenmeister)

Abschlussparty mit Monkey Safari
7. November 2026
20:00

Programmübersicht mit Lageplan

Code of Conduct des WIR-Festivals 2026

Wertevereinbarung

Auf den Veranstaltungen des WIR-Festivals kommt eine Vielzahl unterschiedlichster Personen zusammen, die Vielfalt an Lebensrealitäten, Erfahrungen und Perspektiven bereichert das Festival. Dafür gestalten wir einen Raum, in dem Menschen respektvoll, solidarisch und achtsam miteinander umgehen. Dies ist vor allem dann möglich, wenn sich alle wohl und sicher fühlen und sich gut beteiligen können. Der Code of Conduct ist eine gemeinsame Werte- und Verhaltensvereinbarung: Er beschreibt, wie wir miteinander umgehen, dass wir die Grenzen anderer achten und wofür wir gemeinsam die Verantwortung tragen.

Was bedeutet das konkret und worum bitten wir?

1. Respekt und Wertschätzung
Wir begegnen einander respektvoll und achten unterschiedliche Lebensrealitäten, Erfahrungen und Perspektiven. Wir hören einander zu, lassen andere ausreden und achten darauf, anderen Raum zu geben. Unterschiedliche Meinungen und sachlicher Widerspruch sind willkommen, solange sie nicht diskriminieren oder persönliche Grenzen verletzen.

2. Grenzen und Konsens
Persönliche Grenzen werden respektiert. Körperliche und persönliche Nähe setzt Zustimmung voraus – ein Nein wird akzeptiert. Eine Zustimmung kann jederzeit zurückgenommen werden. Schweigen oder fehlender Widerstand sind keine Zustimmung.

3. Kein Platz für Diskriminierung, (sexualisierte) Übergriffe und Gewalt
Wir möchten dafür sensibilisieren, dass unsere Gesellschaft von ungleichen Machtverhältnissen geprägt ist, in denen einige Personen aufgrund unterschiedlichster Merkmale bevorteilt sind (Privilegierung) oder eben Nachteile durch diese erfahren (Diskriminierung). Dies geschieht häufig ohne Absicht oder sogar völlig unbewusst. Niemand ist frei davon zu diskriminieren. Insofern bitte wir um einen reflektierten Umgang miteinander, nehmen Hinweise ernst und sind bereit daraus zu lernen. Diskriminierendes, herabwürdigendes, einschüchterndes und menschenfeindliches Verhalten wird in keiner Form akzeptiert. Darüber hinaus haben Belästigungen, Bedrohungen und Übergriffe sowie andere Formen von Gewalt auf den Veranstaltungen des Festivals keinen Platz.

4. Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Gemeinsam Verantwortung füreinander zu tragen, heißt auch, nicht wegzuschauen, wenn Grenzen überschritten oder Menschen diskriminiert werden. Wir unterstützen Betroffene und holen bei Bedarf Unterstützung. Dabei nehmen wir die Erfahrungen und Bedürfnisse ernst, auch wenn wir eine Situation anders wahrgenommen haben. Wir fragen, welche Hilfe sich die betroffene Person wünscht und setzen Betroffene nicht unter Erklärungszwang oder Rechtfertigungsdruck.

5. Eine Vereinbarung für alle
Das Einstehen für diese Werte und Grundregeln erwarten wir von allen Beteiligten und Teilnehmenden der Veranstaltungen des Festivals. Der Code of Conduct gilt also für uns Veranstaltende genauso wie für Gäste, Künstlerinnen, Helfende, Kooperationspartnerinnen und Dienstleistende – unabhängig von Rolle, Bekanntheit oder Funktion. Verstöße werden ernst genommen. Je nach Situation können unmittelbare Schutzmaßnahmen, räumliche Trennungen, der Ausschluss von Programmteilen oder weitere Maßnahmen erforderlich werden. Ansprechpersonen, Umgang bei konkreten Vorfällen und interne Kommunikationswege werden im Awareness-Konzept festgelegt.

Mit diesem Code of Conduct1 stellen wir uns explizit gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzungen – unabhängig davon, ob diese beabsichtigt oder durch Gewohnheit oder Unachtsamkeit entstehen. Dies erfordert, dass wir alle unser (kommunikatives) Verhalten reflektieren, die Grenzen anderer Personen respektieren und sich jeder positioniert, wenn die Grenzen anderer Personen verletzt werden (könnten). Dafür stehen wir als Veranstalterinnen ein. Gleichzeitig möchten wir alle ermutigen, ihre eigenen Grenzen deutlich zu kommunizieren.

1 Der Code of Conduct wurde formuliert in Anlehnung an das Awarenesskonzept des DGfEKongresses 2022.

Ausschlussklausel

Den Vorbereitenden des „Wir Festivals“ ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss von den Veranstaltungen.

Presse

Für Presseakkreditierung, Foto- und Filmmaterial oder Interviewanfragen sprechen Sie uns gern an unter presse@wir-halle.de oder unter Tel. 0151-15126816.

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unterstützt durch:

*Der Vortrag von Fabian Ritter und die Figurentheater-Lesung von und mit Julia Raab im Puschkinhaus sind Dank einer Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung kostenfrei.